E-Mail-Personalisierungsleitfaden: Jenseits von Vornamen-Tokens
Erfahren Sie fortgeschrittene E-Mail-Personalisierungstechniken, die Engagement und Konversionen steigern. Gehen Sie über grundlegende Merge-Tags hinaus, um wirklich personalisierte Erlebnisse zu schaffen.
Jemanden Vornamen in eine E-Mail einzufügen ist keine Personalisierung. Es ist ein Merge-Tag. Wahre Personalisierung schafft einzigartige, relevante Erlebnisse für jeden Abonnenten. Hier ist, wie man es richtig macht.
Stufen der Personalisierung
Stufe 1: Grundlegende Merge-Tags
Der Standard, den jeder macht:
- Vorname in Betreffzeile oder Begrüßung
- Firmenname
- Standort
Das ist der Mindeststandard. Es zeigt minimalen Aufwand und Abonnenten erwarten es.
Stufe 2: Segmentierte Inhalte
Unterschiedliche Inhalte für unterschiedliche Gruppen:
- Branchenspezifische Beispiele
- Rollenbasierte Botschaften
- Inhalte basierend auf Kundestadium
Mehr Aufwand, aber deutlich effektiver.
Stufe 3: Verhaltensbasierte Personalisierung
Inhalte basierend auf individuellen Aktionen:
- Produkte, die sie angesehen haben
- Funktionen, die sie genutzt haben
- Inhalte, die sie konsumiert haben
- E-Mails, mit denen sie interagiert haben
Hier beginnt die echte Personalisierung.
Stufe 4: Predictive Personalization
KI-gesteuerte Inhaltsauswahl:
- Vorhergesagte Interessen
- Wahrscheinliche nächste Aktionen
- Messaging basierend auf Churn-Risiko
- Optimaler Versandzeitpunkt pro Abonnent
Plattformen wie Sequenzy nutzen KI, um diese Stufe der Personalisierung ohne Data-Science-Expertise zu ermöglichen.
Personalisierungstechniken
Dynamische Inhaltsblöcke
Zeigen Sie unterschiedliche Inhaltsabschnitte basierend auf Abonnenteneigenschaften:
- Produktempfehlungen basierend auf Kaufhistorie
- Case Studies aus ihrer Branche
- Preise in ihrer Währung
- Bilder, die ihren Vorlieben entsprechen
Eine E-Mail-Vorlage, mehrere personalisierte Versionen.
Verhaltensauslöser
Versenden Sie E-Mails, die durch spezifische Aktionen ausgelöst werden:
- Browse-Abbruch: „Immer noch an X interessiert?“
- Warenkorb-Abbruch: Erinnerung mit den spezifischen Artikeln
- Kauf-Follow-up: Verwandte Produkte oder Tipps
- Meilenstein erreicht: Erfolge in Ihrem Produkt feiern
Progressive Inhalte
Passen Sie Inhalte an die Abonnentenreise an:
- Neue Abonnenten sehen Einführungs-Inhalte
- Engagierte Leads sehen detailliertere Produktinformationen
- Kunden sehen Nutzungstipps und Upsells
- Power-User sehen erweiterte Funktionen
Zeitbasierte Personalisierung
Passen Sie sich dem Timing der Abonnenten an:
- Versenden zum optimalen Öffnungszeitpunkt
- Bezug auf Zeit seit letzter Interaktion
- Countdown-Timer, die pro Betrachter aktualisiert werden
- Inhalte, die sich je nach Tageszeit ändern
Daten für Personalisierung
First-Party-Daten
Daten, die Sie direkt sammeln:
- Antworten aus Anmeldeformularen
- Auswahlen im Preference Center
- Kaufhistorie
- Website-Verhalten
- E-Mail-Engagement
- Produktnutzung
Ableitbare Daten
Einsichten, die Sie berechnen:
- Engagement-Score
- Customer Lifetime Value
- Vorhergesagtes Churn-Risiko
- Produkt-Affinität
Anreicherungsdaten
Daten aus externen Quellen:
- Firmeninformationen
- Branchenklassifikation
- Technologie-Stack
- Social Profiles
Personalisierung in der Praxis
Betreffzeilen-Personalisierung
Jenseits von Vornamen:
- „Ihre wöchentlichen [Industry]-Einsichten“
- „Basierend auf Ihrem Interesse an [Topic]“
- „[Product Name]-Tipps für Woche 3“
- „Vervollständigen Sie Ihren [Action Started]“
Body-Content-Personalisierung
Lassen Sie den Inhalt individuell gestaltet wirken:
- Bezug auf ihre spezifische Situation
- Beispiele aus ihrer Branche verwenden
- Relevante Produkte oder Funktionen zeigen
- Ihre Historie mit Ihnen anerkennen
CTA-Personalisierung
Calls-to-Action anpassen:
- Neue Leads: „Kostenlosen Test starten“
- Testnutzer: „Jetzt upgraden“
- Kunden: „Diese Funktion hinzufügen“
- Abgewanderte: „Kommen Sie zurück und sparen Sie 20 %“
Häufige Fehler
Gruselige Personalisierung
Vermeiden Sie, Abonnenten unwohl fühlen zu lassen:
- Keine Daten referenzieren, die sie nicht bewusst geteilt haben
- Vorsichtig mit standortbasiertem Messaging sein
- Nicht zu spezifisch über Browsing-Verhalten sein
Guter Test: Würde das hilfreich oder aufdringlich wirken?
Fehlerhafte Personalisierung
Immer Fallbacks haben:
- „Hi {{first_name}}“-Fehler sehen schlimmer aus als keine Personalisierung
- Mit Szenarien fehlender Daten testen
- Sinnvolle Standardwerte verwenden
Irrelevante Personalisierung
Personalisierung ohne Zweck:
- Namen hinzufügen, wenn es keinen Mehrwert bringt
- Alte Daten referenzieren, die nicht mehr relevant sind
- Kleine Elemente personalisieren, während große ignoriert werden
Messen des Personalisierungs-Einflusses
Verfolgen Sie, wie Personalisierung wirkt:
- Öffnungsraten (personalisierte Betreffzeilen)
- Klickraten (personalisierte Inhalte)
- Konversionsraten (personalisierte Angebote)
- Umsatz pro E-Mail
- Abborraten
A/B-Testen Sie personalisierte vs. nicht-personalisierte Versionen, um den Einfluss zu quantifizieren.
Loslegen
Beginnen Sie mit hochwirksamer, geringfügiger Personalisierung:
- Segmentbasierte Inhalte: Unterschiedliche E-Mails für unterschiedliche Kundestadien
- Verhaltensauslöser: Warenkorb-Abbruch, Browse-Abbruch
- Dynamische Produktempfehlungen: Basierend auf Kaufhistorie
- Optimaler Versandzeitpunkt: Lassen Sie KI bestimmen, wann jeder Abonnent öffnet
Tools wie Sequenzy machen fortgeschrittene Personalisierung zugänglich mit KI-gestützten Funktionen, die viel von der Komplexität automatisieren.
Bessere Personalisierungstools gewünscht?
Vergleichen Sie E-Mail-Plattformen mit fortgeschrittenen Personalisierungsfunktionen.
Vollständigen Vergleich ansehen